Bangkok, die Hauptstand von Thailand, eine Grossstadt der Superlative mit hochmodernen Shopping Malls, alten Tempeln, gigantischem Verkehrschaos, ruhigen Parks, alten Kanälen, frei lebenden Warnen, mit freundlichen und hilfsbereiten Menschen und vielem mehr ...

Die Stadt zu beschreiben masse ich mir nicht an!

Sie ist so'was von abwechslungsreich, so voller Gegensätze von alter Kultur bis zu Hochmodernem und überhaupt von einer dreidimensionalen Grösse dass eine Beschreibung nie die Faszination der Stadt wiedergeben kann, es wird immer eine unvollständige Zusammenstellung sein und bleiben.

Daher die Empfehlung: selber anschauen und genügend Zeit mitnehmen.

 

  • 10,5 Millionen Einwohner (in der gesamten Metropolregion ca. 14,6 bis 15 Millionen Einwohner)
  • rund 400 buddhistische Tempel gibt es in Bangkok
  • und 4.500 bis über 6.500 7-Eleven-Filialen
  • 9000 Tuk-Tuks fahren nach offiziellen Schätzungen in der Stadt umher
  • 314,2 Meter ist der höchste Wolkenkratzer hoch
  • bei ca. 29°C liegt die jährliche Durchschnittstemperatur
  • der offizielle Name von Bangkok ist mit 168 lateinischen Buchstaben der längste Ortsname weltweit
  • in Bangkok darf die berüchtigte Durian-Frucht (Stinkfrucht) in öffentlichen Verkehrsmitteln, Hotels usw. nicht mitgenommen werden
  • die Nationalhymne ertönt zweimal täglich auf öffentlichen Plätzen
  • der Ursprung des Energy-Drinks Red Bull in Bangkok

 

Um nicht unnötig Zeit in Taxis usw. im Stau zu verbringen empfiehlt es sich, die Bangkok Metro (MRT) und den Skytrain (BTS) zu benützen, beide Verkehrsmittel sind günstig und schnell, um über Chao Phraya zu gelangen sind die Pendelfähren ideal ... und ein paar Schritte zu Fuss bringen einem näher an das pulsierende Leben in der Stadt. Tuk-Tuks empfinde ich persönlich eher als Touristenattraktion.

 

Ein paar Tage reichen nicht aus, um die Stadt kennen zu lernen – da müsste man mindestens ein paar Monate oder besser einige Jahre dort verbringen.

In diesem Album beschränke ich mich nun auf die Innenstadt von Bangkok. Vororte und weiteres aus Thailand folgen in einem anderen Album!

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ANHANG 1:

DEFINITION VON WAT, CHEDI USW. IN THILAND

 

Ein Wat (Khmer: vott; laotisch: vat; thailändisch: wát) ist in den buddhistischen Ländern Thailand, Laos und Kambodscha 'ein von einer Mauer umgebener Gebäudekomplex, der hauptsächlich religiösen Zwecken dient'.

 

Klassifizierung in Thailand: Königliche Tempel werden in drei Klassen eingeteilt

  • Königliche Tempel Erster Klasse: vom König neu erbaut oder renoviert, besitzen oft einen Chedi* mit einer buddhistischen Reliquie, sind alte Tempel in der Obhut des Staates oder buddhistischer Organisationen(etwa 50 – 100 Jahre).
  • Königliche Tempel Zweiter Klasse: erbaut von Kindern des Königs und/oder erbaut von Adeligen, denen ein königlicher Titel verliehen wurde.
  • Königliche Tempel Dritter Klasse: erbaut von weiter entfernten Verwandten des Königs oder von weiteren Adeligen.

Weiter gibt es ...

  • Wat Rat (übersetzt etwa 'gewöhnliche', 'bürgerliche' oder 'Volks-Tempel'), erbaut oder gestiftet von nicht-königlichen oder adligen Gläubigen.
  • Samnak Song sind alle weiteren buddhistische Zentren, die keine offizielle Registrierung besitzen und keinen Ubosot haben (oft auch nur 'Bot' genannt: das mit heiligen Grenzsteinen umzäunte Gebäude zur Weihe von Mönchen).

* Chedi: glockenförmige, nach oben spitz zulaufende Bauten in den buddhistischen Tempelanlagen in Thailand ('Stupa' in der Sakralarchitektur anderer buddhistischer Länder). Sie enthalten oft Reliquien des Buddha (wobei es m.E. fraglich ist, ob bei der grossen Anzahl von Chedis und Stupas überall noch Originalreliquien vorhanden sind).


 

ANHANG 2:

DER JADE-BUDDHA (PHRA PHUTTHA MAHAMANEE RATTANA PATIMAKOR), DAS NATIONAL-HEILIGTUM THAILANDS IM WAT PHRA KAEO.

 

Auf Grund seiner Farbe wird er fälschlicherweise oft auch als 'Smaragd-Buddha' bezeichnet, er ist aber aus Jade hergestellt.

Der Legende nach soll der Jade-Buddha im Auftrag eines indischen Mönches von den hinduistischen Göttern Indra und Vishnu mit Hilfe der Dämonen des Berges Velu erschaffen worden sein. Erst nach einer Odyssee über Sri Lanka, Java, Myanmar und Angkor soll der Smaragd-Buddha Jahrhunderte später nach Siam gelangt sein.

1778, nachdem Ayutthaya von den Burmesen zerstört worden war und Thonburi zur neuen siamesischen Hauptstadt erklärt worden war, wurde der Jade-Buddha in den damaligen dortigen Haupt-Tempel Wat Arun gebracht.

Als 1782 Chao Phraya Chakri zum König gekrönt worden war (König Rama I.) liess dieser den heute als 'Wat Phra Kaeo' bekannten Tempel bauen, wo der Jade-Buddha seit 22. März 1784 untergebracht ist.

Im Bild oben ist der Jade-Buddha mit dem Gewand für die kühle Jahreszeit gekleidet.

Er besitzt drei verschiedene, dem jeweiligen Wetter angepasste Gewänder (ฤดูร้อน = Sommer, ฤดูหนาว = Winter, ฤดูฝน = Regenzeit), die vom König oder einem Stellvertreter dreimal im Jahr in einer feierlichen Zeremonie gewechselt werden.