ein Roadtrip im Oktober durch Portugal

 

Ein abwechslungsreicher Roadtrip vom hügeligen Norden des Landes bis zu den Küstenregionen im Süden.

 

Lissabon, Porto, Madeira, Azoren ... diese portugiesischen Städte und Inseln sind vielen bekannt, da haben wir auch schon einige sehr schöne Aufenthalte gehabt.

Das weniger bekannte 'Hinterland' auf dem Festland (vor allem im Norden des Landes) wollten wir uns nun auch 'mal anschauen.

 

Hier ein paar Eindrücke von dieser Reise (wobei es natürlich auch wieder viel zu viele Bilder geworden sind. Ich hoffe, dass Sie sich trotzdem durchklicken ;-)

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Portugal ist eines der am längsten besiedelten Gebiete Europas, mit menschlichen Spuren, die weit in die Urgeschichte zurückreichen

Iberer, Kelten, Römer und Westgoten besiedelten schon früh das Gebiet des heutigen Portugal, historisch geprägt ist das Land durch die römischen und maurischen Besetzungen.

Später entwickelte sich das Land zu einem bedeutenden Kolonialreich und wurde im 16. Jahrhundert zur führenden Handelsmacht.

Portugal war ab 1139 ein Königreich, am 5. Oktober 1910 wurde die Monarchie gestürzt und die Republik ausgerufen.

Nach dem Militärputsch 1926 durch Generals Gomes da Costa und den darauffolgenden Unruhen etablierte António de Oliveira Salazar 1933 den autoritären 'Estado Novo', der durch Nationalismus, Zensur, Verfolgung politischer Gegner, antikommunistische Ideologien gekennzeichnet war und bis 1974 bestand.

Seit der (friedlichen) Nelkenrevolution am 25 April 1974 (25 de Abril), die zum Sturz der faschistischen Diktatur führte, ist Portugal eine demokratische Republik.

Heute ist Portugal ein beliebtes Reise- und Urlaubsland (durch den Tourismus erwirtschaftete Portugal im Jahr 2024 Einnahmen von rund 27,7 Milliarden Euro), gilt aktuell als wirtschaftlich stabil und verzeichnet aktuell ein Wachstum, das oft über dem EU-Durchschnitt liegt.

 

 

Hinweise:

  • Portugal gilt gemäss 'Global Peace Index' zu den sichersten Ländern der Welt, Kleinkriminalität kann jedoch wie überall auf der Welt vorkommen (vor allem in den grossen Städten wie Lissabon und Porto ...).
  • Im Sommer und Herbst besteht aufgrund von Hitze und Trockenheit vor allem in Zentral- und Nord-Portugal ein erhöhtes Risiko für Wald- und Buschbrände.
  • Englisch und/oder Französisch sind (vor allem im Norden) als Fremdsprache nicht weit verbreitet, aber dank Online-Übersetzung ist es heutzutage kein Problem ...
  • Vor allem im Norden sind die 'Quintas' * als Unterkunft empfehlenswert, Hotels im üblichen Sinn sind noch etwas Mangelware:

* Viele Unterkünfte in Portugal tragen die Bezeichnung 'Quinta da ...':

'Quinta' ist eine portugiesische und spanische Bezeichnung für ein ländliches Wein- bzw. Bauerngut, ein landwirtschaftliches Anwesen usw. Der Begriff leitet sich von dem Ausdruck 'quinta parte' ab, (= dem fünften Teil), den die Pächter früher den Gutsherren abliefern mussten.

Vor allem im Norden von Portugal ist die Bezeichnung 'Quinta' üblich, im Süden haben die entsprechenden landwirtschaftlichen Anwesen meist eine grössere Ausdehnung und werden 'Herdade' genannt.

 

 

(Lissabon und Porto haben wir früher schon besucht und waren diesmal etwas enttäuscht, weil beide Städte komplett von Touristengruppen überfüllt waren - und das in der Nachsaison!)

 

 

 

PORTUGAL 

bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Portugal

 

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